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Yesterday (2019) – Filmkritik

Im song- und titelgebenden „Gestern“ waren die Sorgen von Jack (Hamish Patel), der sich seit einem vor 10 Jahren gewonnenen Schultalent-Wettbewerb eine Karriere als weltumjubelter Singer/ Songwriter imaginierte und seitdem relativ erfolglos die Pubs und Gemeindefeste seines Heimatdorfs bespielte, nicht weit weg, sondern so was von voll da. Aber gestern war gestern und heute ist heute. Und heute scheint die ganze Welt die Existenz der größten Popgruppe, die jemals aus Liverpool entstand, vergessen zu haben. Kurzum: Bis auf Jack erinnert sich kein Mensch mehr an die Beatles. Dank den überlebensgroßen Songs der niemals existenten FabFour kann Jack nun doch noch zum größten Musiker der Welt aufsteigen.

Yesterday (2019)
© Universal Pictures

Die Prämisse schreit geradezu danach, unfassbar interessante Fragen zu verhandeln: Wie sähe denn eine Welt aus, die nie von John, Paul, George und Ringos Genialität profitierte? Was macht das mit einem Menschen, der über Nacht als der „Shakespeare der Musik“ gehandelt wird, selber aber damit übereinkommen muss, dass er nur eine Copycat, ein Plagiat ist. Für diese Fragen interessieren sich Autor Richard Curtis und Regisseur Danny Boyle nicht. Gerne würde dieser Text die Frage beantworten, was genau die beiden Herren denn mit YESTERDAY bezwecken wollten. Aber so das ernüchternde Urteil: Nur die 17 populärsten Beatles-Songs im Abspann auflisten.

Yesterday (2019)
© Universal Pictures

Es sind 120 ärgerlich leere Minuten, die da über die Leinwand flimmern. Boyles sonst so verlässliche kinetische Energie weicht einer biederen Inszenierung, in der skurril – diegetische Ortseinblendungen wohl zum optischen Highlight zählen. Dass hier der Regisseur von treibenden Werken wie THE BEACH, SLUMDOG MILLIONAIRE, oder dem unvermeidlichen TRAINSPOTTING auf dem Inszenatorstuhle Platz nahm, mag man nicht so recht glauben. Aber für solche Fälle gibt es ja immer noch das Drehbuch. Noah-Baumbach-Filme glänzen ja nun auch nicht durch allzu mannigfaltige inszenatorische Raffinesse. An der Schreibmaschine saß, wie bereits erwähnt, Englands Rom-Com-Eskapismus-Experte per excellence, Richard Curtis, der Mann für die himmelhochjauchzenden Liebesgeständnisse.

Yesterday (2019)
© Universal Pictures

YESTERDAY‘s Love Interest heißt Ellie, es dürfte die undankbarste Rolle sein, die Lily James bislang gespielt hat. Ellie existiert eigentlich nur, um Jack die erste Filmhälfte überoffentsichtlichst anzuhimmeln. Kurz sieht es im berüchtigten „Second Act Lowpoint“ so aus, als würde man aus ihr eine mehrdimensionale Figur machen wollen, final geschieht es aber doch nicht. Man mag über Damien Chazelles LA LA LAND denken, was man will, aber dessen Position, in der die Liebe der Kunst geopfert werden musste, ist wenigstens interessanter als dieses aktive Nichts. Es wirkt fast so, als sei YESTERDAY ein Experimentalfilm, indem man der Zuschauerschaft die Austauschbarkeit der meisten filmischen Liebesgeschichten vorführen wollte.

Yesterday (2019)
© Universal Pictures

Drei Aspekte sorgen dafür, dass YESTERDAY doch kein Totalausfall geworden ist. Nr. 1: Die ersten fünf Minuten, in denen Jack den sprichwörtlichen rock bottom trifft, sind charmant und sympathisch. Verlierergeschichten, die fast schon pornografisch im eigenen Unglück baden, verpflichten ja quasi zur Verbundenheit mit der Hauptfigur. Nur leider entpuppt sich Jack dann nach dem globalen Beatles-Vergessen als doch ziemlich blass und leer. Alle zehn Minuten wird eben ein neuer Song einstudiert und das war es dann.
Positivum Nr. 2 ist, man mag es kaum glauben: Ed Sheeran, der in einem etwas größeren Gastauftritt angenehme Selbstironie zeigt und mit seinem Handyklingelton und einer urkomischen Liedtextänderung die zwei großen Lacher des Filmes liefert.
Und ja: Nr. 3 ist natürlich die Musik der FabFour. Zwar storybedingt in ganz kompetenten Cover-Versionen, aber der Freude tut dies keinen Abbruch. Wer nicht sofort im Kinosessel mittanzt, wenn „I saw her standing there“, „Help“ oder „She loves you“ erklingt, oder bei „The long and winding road“ und „Let it be“ nicht mit andächtiger Gänsehaut gesegnet ist, für den ist YESTERDAYwohl schon a priori nichts.

Yesterday (2019)
© Universal Pictures

Denn letzten Endes dürfte der Film wohl nur eingefleischte Beatles-Fans ansprechen und paradoxerweise ist er gerade für diese maximal unbefriedigend. Zu offensichtlich sind Referenzen (ein unvermeidliches Rooftop-Konzert) und Witze (der Tiefpunkt dürfte eine Konferenz über das Cover für Jacks bald erscheinendes Album sein, in der die ikonischen „Abbey Road“ und „The Beatles“ Cover gar unlustig – augenzwinkernd diskreditiert werden). Die eigentliche Handlungsprogression ist einfach zu uninteressant. Die Hauptanlaufstelle für filmisch interessierte Beatles-Fans, die sich an HELP und A HARD DAY’S NIGHT bereits übersehen haben, bleibt weiterhin der immer noch sträflich unterschätzeACROSS THE UNIVERSE von Julie Taymor aus dem Jahre 2007.

YESTERDAY ist so am Ende des Tages ein enttäuschend überflüssiger Film und dürfte in die Geschichte lediglich eingehen als die komplizierteste Art und Weise ein Best-of-Album der Pilzköpfe zu hören.

KÖRPERERFAHRUNG IM KINOSESSEL: VOM UNBEHAGEN EINER GEFESSELTEN ZUSCHAUERIN

Warum gehen wir heutzutage eigentlich noch ins Kino? Für mich persönlich wird diese Frage als eine rein rhetorische entlarvt, sobald ich den Kinosaal betrete und diese spezifische Magie spüre: eine mysteriöse Macht, die auf meinen vermeintlich passiven Zuschauerinnenkörper einwirkt, ihn unweigerlich aktiviert, etwas mit ihm anstellt, sodass ich mich dem Geschehen auf der Leinwand vertrauensvoll überlassen muss. Manche gehen für dieses Gefühl, diesen Thrill, Bungeespringen – ich gehe ins Kino. Auch bei den diesjährigen Wettbewerbsfilmen des goEast Filmfestivals gab es eine Menge Gelegenheiten, den eigenen Körper im Kino zu erfahren und sich von seinen Reaktionen überraschen oder gar verraten zu lassen.

 

  1. Kraftlos. Alles, nur nicht weiter zusehen

Nehmen wir den Dokumentarfilm WHITE MAMA: Das Regisseurinnen-Duo Zosya Rodkevich und Evgeniya Ostanina beobachtet höchst einfühlsam eine russische Patchworkfamilie. Als die Mutter ein Kind adoptieren will, gerät die eingespielte Dynamik ins Wanken. Schon beim ersten Anblick des jungen Daniil im Waisenhaus ist es um die Frau, deren sanft entschlossenes Gesicht so viel Liebe und Geduld ausstrahlt, geschehen: Wir sind uns ähnlich. Etwas widerwillig unterstützen ihre sechs Kinder aus erster Ehe den Wunsch, äußern jedoch erste Bedenken: Wirst du dann noch genug Zeit für mich haben? Daniil ist augenscheinlich bei bester Gesundheit, sein Körper jedoch wird durch das Trauma vergangener Vernachlässigung und Misshandlung gesteuert: Es kommt schnell zu ersten Machtkämpfen, wenn Daniil sich vehement weigert, morgens in seine eigenen Pantoffeln zu steigen, und mit sanfter Geduld wie eine Marionette bewegt werden muss. Als seine Schwestern sich umziehen wollen, wird der Bruder mühsam aus dem Zimmer geschleift, Zentimeter für Zentimeter. Unangenehme Erinnerungen an eigene kindliche Dominanzkämpfe beschleichen mich wie ein muskulärer Reflex, als ich dabei zusehe, wie an dem kleinen Körper gezogen und gezerrt wird. Daniil schreit, weint, sträubt sich, immer in Gegenrichtung, stundenlang. Die Mutter, die er einmal als waste of space bezeichnet, hält aus, hält mit Liebe, Würde und Verständnis dagegen, bis sie den endlich reumütigen Sohn in die Arme schließen darf. Ich spüre ihre Anspannung bis zum Bersten am eigenen Leib, bin mit ihr wiederholt den endlos langen Weigerungen ausgesetzt, und verstehe die Kraftlosigkeit in ihren müden Augen. Ich möchte mit ihr vor Erleichterung weinen, sobald sich Versöhnung und Entspannung in einer Atmosphäre des Terrors einstellen.

In einer Auseinandersetzung mit dem überforderten Adoptivvater fällt schließlich eine Ohrfeige, die mit unablässigem Schreien aus tiefster Lunge quittiert wird. Daniil windet und schüttelt sich, beginnt seinen Kopf wieder und wieder gegen die Kommode zu schlagen. Der Vater straft ihn durch Nichtbeachtung. Die Kamera hält dabei behutsam, aber schmerzhaft lange auf das Geschehen. Ich fühle mich als Eindringling, als schamlose Beobachterin dieser Extremsituation, und komme körperlich an meine Grenzen, auch dank des Anschlags auf meine Ohren. Mir stellen sich die Nackenhaare auf, ich bin hin- und hergerissen zwischen dem überwältigenden Gefühl, mich in meinen Körper zurückziehen zu wollen und dem Drang zu rufen, aufzustehen und den ungerührten Vater zu irgendeiner Reaktion zu bewegen – alles, nur nicht weiter zusehen. Nach dem Ende dieser meisterhaft inszenierten Tour de Force fühle ich mich mitgenommen und erschöpft – und verspüre ein übermächtiges Bedürfnis, meine Mutter anzurufen.

 

  1. Machtlos. Verätzungen einer jungen Seele

Ein anderer Kinosaal, eine neue Vorstellung: ACID, das Regiedebüt des russischen Schauspielers Alexander Gorchilin, scheint allerorts leidenschaftliche Reaktionen provoziert zu haben, und ich möchte mir mein eigenes Bild machen. Erholt ruhe ich im komfortablen Kinosessel, ein unbeschriebenes Blatt. Die Lichter gehen aus, die Bilder beginnen auf der Leinwand zu tanzen. Meine anfängliche Ruhe bekommt erste Risse, als Petya, Twentysomething aus problematischen Verhältnissen und der Welt um sich herum mehr als überdrüssig, sich mit einer schwungvollen Bewegung die titelgebende, hochkonzentrierte (Salz-)Säure an die Lippen setzt – und kurzerhand in den Rachen kippt. Zum Wegschauen ist es bereits zu spät – es läuft mir eiskalt den Rücken hinunter. Da ist er – der wohlbekannte, mich überrumpelnde Stich, das unbequeme empathische Ziehen in den Eingeweiden. Ein Phantomschmerz überwältigt meinen Körper für einen kurzen Moment, eine unweigerliche Reaktion auf eine zutiefst gewaltsame Aktion. Mit schockiertem Zischen wird vereinzelt um mich herum die Luft eingesogen. Ein imaginäres Kratzen im Hals lässt mich noch husten, als sich das Geschehen vor mir längst weiterbewegt hat.

Für ein lange nachwirkendes Kinoerlebnis reicht ein solch viszeraler Moment allein freilich nicht aus, stützen sich doch die meisten Horrorfilme regelmäßig und gerne auf ebendiese zuverlässige Art der körperlichen Manipulation – Spiegelneuronen sei Dank. Wirklich unbehaglich wird es beim zweiten Auftritt der unheilvollen Säureflasche: Diesmal hält sie der junge Sasha in den Händen, denn er hat genug – genug von seiner herrischen Freundin, seiner einschüchternden Mutter, der heuchlerischen Doppelmoral der scheinbar gleichgültigen Erwachsenen. Petya, sein vermeintlich einziger Freund, hintergeht ihn unverzeihlich. Allein in der Kirche kurz vor einer bevorstehenden Taufzeremonie, betrachtet Sasha das Taufbecken und die Säureflasche quälend lange. Mein Körper wird direkt in Alarmbereitschaft versetzt: diesmal wird der potenzielle Einsatz der Flasche mich nicht überraschen können. Doch es kommt schlimmer, als ich mir auszumalen wage: Mit eisig entschlossenem Blick senkt Sasha die Säureflasche ab und kippt die ätzende Flüssigkeit langsam in das Taufbecken, in das in wenigen Minuten ein Säugling getaucht werden soll. Der Saal verfällt in eine ohrenbetäubende Stille.

An dieser Stelle wird es Zeit für ein Geständnis: Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich im Kinosaal wirklich Angst empfunden habe. Die Art von Angst, die nicht als angenehmer Grusel an den Nerven kitzelt, mich in eine lohnenswerte, erwartungsvolle Anspannung versetzt, sondern mich an den Rand des körperlich Ertragbaren bringt, mich mit einem unausweichlichen Geschehen konfrontiert, von dem ich die Augen abwenden möchte – und es dennoch nicht kann. Die Taufgesellschaft trifft ein, ein fröhlicher Säugling wird dem Pfarrer präsentiert, und ja, jetzt habe ich Angst: Angst, gleich unfreiwillig zur Zeugin von etwas Grenzüberschreitendem zu werden. Der gedemütigte Sasha muss ein Exempel statuieren, und der konfrontative Tonfall des Films verhindert, dass ich mich wie so oft in Sicherheit wiege: Hier wird nur geblufft. Sashas Blick bleibt hart, als die Mutter ans Becken tritt, mein Herz rast. Meine hilflosen Hände sind schweißnass und eiskalt zugleich. Das spannungserzeugende Spiel mit grausamer Andeutung grenzt ans Exploitative, strapaziert meine Geduld, macht mich wütend. Fast erwarte ich, dass ein in seinem Anstandsempfinden verletzter Kinozuschauer den Saal verlässt, bevor die Auflösung eintritt. Sasha wendet sich zum Gehen. Meine Kinobegleitung krallt sich in meinen Arm, vergräbt ihr Gesicht mit einem leidenden Seufzer hinter ihrer Hand, und ich möchte es ihr gleichtun. In der allerletzten Sekunde reißt Sasha die säuregefüllte Schale zu Boden. Die Anspannung fällt endlich ab, ich fühle mich für einen kurzen Moment wie im Flugzeug, das einige Meter in die Tiefe sinkt, dann schwerelos und leicht und rutsche tief in meinen Kinosessel.

(c) goEast Filmfestival

Filmkritik The Huntsman & The Ice Queen (Blu-ray)

Aus Interesse und Nostalgie-Gründen habe ich mir vor der Erstellung dieser Kritik nochmals mein Geschreibe zu „Snow White and the Huntsman“ durchgelesen und ich muss feststellen, es geht mir genau so wie damals schon beschrieben:
„Mittlerweile sind gut 2 Monate ins Land gezogen seit ich „Snow White and the Huntsman“ gesehen habe. Schon jetzt erscheinen nur noch bruchstückhafte Bilder vor meinem inneren Auge, wenn ich versuche mich an die Geschehnisse des Films zu erinnern.“

Nicht unbedingt ein gutes Zeichen, aber es muss ja auch nicht immer ein bahnbrechendes, cineastisches Feuerwerk sein, wenn es einfach mal gute Unterhaltung sein soll. Doch auch unter diesem Vorsatz schneidet die filmische Verlängerung „The Huntsman & The Ice Queen“ recht durchschnittlich ab.

Eric und Sara mussten als Kinder zusehen wie ihre Eltern von den Kriegern der Ice Queen Freya ermordet worden sind und wurden seit diesem Tag an zu Huntsmenausgebildet, um Freya als persönliche Leibgarde zu dienen. Als sich mehr als nur Freundschaft zwischen den beiden entwickelt, versucht Freya alles um diese verbotene Liebe auseinander zu bringen. Nach einem tragischen Schicksalsschlag kämpft Eric verbittert gegen seine frühere Herrscherin und gerät an seine Grenzen, als dann auch noch ihre geschlagen geglaubte Schwester Ravenna wieder auftaucht.

Deutscher Trailer „The Huntsman & The Ice Queen“
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Filmkritik „The Huntsman & The Ice Queen“

Was „Maleficent“ mit der Dornröschen-Geschichte getan hat, wird hier auch dem Grimm‘schen Märchen von Schneewittchen angetan. Die eigentliche Geschichte ist erzählt, aber es besteht Bedarf an mehr – und zugegebenermaßen, bieten die weltbekannten Märchen natürlich auch eine riesige Welt an potenziellen Abenteuern, aus der diverse weitere Geschichten erzählt werden können. Ein Blick vor oder nach bekannte Geschehnisse birgt da schon viel Neues.

The Huntsman & The Ice Queen“ wagt dabei beides: ein Blick sowohl auf die Geschehnisse vor und als auch nach „Snow White and the Huntsman“ und stiftet dadurch ein wenig Verwirrung während des Erzählstrangs. Huntsman ist also weder Prequel noch Sequel sondern einfach mal beides, ohne dabei aber die Hauptprotagonistin „Schneewittchen“ mitspielen zu lassen. Hier und da ein kurzer Hinweis zu deren Verbleib, was als Erklärung dienen soll und ausreichen muss.

Ansonsten wird dem Huntsman weitestgehend die Bühne überlassen. Der ist cool drauf und hat coole Moves. Oh und die Königin war auch cool. Die darf auch wieder mitmachen. So oder so ähnlich muss das in der Pre-Production-Phase vonstatten gegangen sein. Und so sieht der Film am Ende dann auch aus. Doch während die böse Hexe Ravenna wie bereits zuvor den Mega-Bösewicht gibt, trottet der Huntsman seiner guten Form hinterher, leidet und bezieht Prügel über die meiste Zeit des Films und wird mal schön in eine Liebesgeschichte verwoben. Das macht genauso wenig Spaß, wie es sich anhört und verweigert dem Film Coolness, die er doch so gerne inne gehabt hätte.

Generell steht das Konzept zu „The Huntsman & The Ice Queen“ auf wackeligen Säulen.
Die, zugegeben, recht jungen Kinder und späteren Huntsmen ergeben sich recht schnell in ihr Schicksal und scheinen im ausgewachsenen Alter nichts dagegen zu haben derjenigen zu dienen, die ihre Familie umgebracht hat. [Spoiler] Und wieso versteht und akzeptiert Eric recht schnell, dass die Hexe Freya ihn und Sara getäuscht hat, während Sara gefühlt ewig darauf beharrt, dass Eric abgehauen ist und sie im Stich gelassen hat?![Spoilerende] Ach und der englische Titel „Winter’s War“ ist ja mal sowas von ein Fehlgriff. Es ist im Laufe des Films zwar mal die (kurze) Rede von wegen „schick deine Truppen an die nördliche Grenze“, aber das war’s dann auch. keine epischen Schlachten, sondern schlicht und einfach eine handvoll Huntsmen gegen zwei Hexen-Schwestern.
Das passt doch alles vorne un hinten nicht…

Ähnlich der Filmkritik zu Teil 1 fällt auch diese hier wieder ernüchternd aus. „The Huntsman & The Ice Queen“ schöpft das mögliche Potenzial im Weitererzählen einer guten Geschichte nicht aus und versteckt sich in der grauen Masse der durchschnitlichen Popcorn-Unterhalt ohne I-tüpfelchen.

Neu: Anime Filme & Serien bei Amazon Prime

Amazon in Form von Amazon Prime versucht immer mehr Kundenstämme zuerschließen. Dass zeigt vor allem die Tatsache, dass  mit den „Amazon Channels“ das Portfolio an Serien und Filme, stark erweitert wurde. Natürlich mit dem Nachteil, dass man nach einer dreißig-tägigen Testphase bezahlen muss. Nun erweitert Amazon Prime den Nischenbereich. Wobei: Ist Anime tatsächlich noch Nische?
Mit einem eigenen Bereich bei Amazon Prime*, werden neuerdings Anime Filme und Serien hervorgehoben. Zum Start der neuen Sektion bei Amazon Prime, gibt es unter anderem die Anime Hunter x Hunter, No Game No Life Zero, Gate und die erste Staffel von Gintama. Außerdem kehren Anime wie Hellsing Ultimate OVA und Samurai Champloo zu Amazon Prime zurück. Wie Amazon auch mitteilt, werde man kontinuierlich neue Inhalt hinzufügen.
Die Auswahl ist zum Start von Amazon Prime Anime gewaltig. Mit dabei sind neben den oben genannten, auch die Serien „Das Dschungelbuch“, „Eine fröhliche Familie“, „Die Kinder vom Berghof“ und „Georgie“, die viele noch aus ihrer Kindheit kennen dürften. Nachfolgend listen wir euch einen großen Teil der neuen Anime Filme und Serien bei Amazon Prime auf:
Folgende Anime Serien und Filme gibt es aktuell bei Amazon Prime
Neue Anime Serien:
Gintama
Tales of Zestiria
Highschool of the Dead
Gate
Pokémon – Die TV-Serie
Captain Tsubasa – Superkickers
Yu-Gi-Oh! GX
DIGIMON
Hellsing Ultimate OVA
Samurai Champloo
Nagi no Asukara
Georgie
Star Blazers 2199
Jormungand
Die kleine Prinzessin Sara
WOTAKOI: KEINE CHEATS FÜR DIE LIEBE
Comet Lucifer
After the Rain
K – Die komplette Serie
Das Dschungelbuch – Die Serie
Eine fröhliche Familie
Kleine Katze Chi
Die Kinder vom Berghof
Z wie Zorror
Neue Anime Filme:
Diverse „Digimon Adventure“ Filme
No Game No Life Zero
Vexille
Ninja Scroll
GYO – Der Tod aus dem Meer
.Hack//Quantum
Hakuoki – The Movie 1
Full Metal Alchemist: Der Eroberer von Shamballa
diverse Yu-Gi-Oh! Filme
Expelled From Paradise
Hunter x Hunter: Phantom Rouge
Overlord the Movie 1
K – Missing Kings
A Flying Princess and a Secret Island [OmU]
Night at High Noon and the Wonder Gate [OmU]
Neu: Anime Filme & Serien bei Amazon Prime

COLUMN: 5 Upcoming Epic Movies To Watch This Summer

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(Image: Country Living Magazine)

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5 UPCOMING EPIC MOVIES TO WATCH THIS SUMMER

It is again that time of the year when you are trying to take a break from the heat and look for a way to cool off. While some people enjoy drinking cocktails at the pool or escaping in the mountains, there is no doubt that cinema lovers just like you, are constantly refreshing their Netflix pages. Now that you have already watched the Avengers: Endgame, John Wick: Chapter 3- Parabellum, and Toy Story 4, don’t despair, there are a lot of other epic movies that are just around the corner. 

So many remarkable stories to be watched, from sport and action to comedy and drama, spiced up with unpredictable and breathtaking endings. Prepare your popcorn and invite your best buddy to accompany you through the legendary journeys, because there are many more unforgettable movie nights to come. Below are listed five upcoming movies that will brighten up your summer.

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RIDE LIKE A GIRL

This movie will likely catch every sports lover’s attention. Based on a true story, the film will get you through the life of the amazing Australian jockey, Michelle Payne (Teresa Palmer) who was the first woman to win the Melbourne Cup four years ago. She was dreaming of winning the cup since she was little, and with her dedication and skills, she finally succeeds. Her achievement amazed everyone and even surprised bookmakers back then. If you are an Aussie, interested in finding more information about horse racing bookies, bet365 Australia is a popular choice. The Australian sports drama is a total inspiration for everyone who has a passion for horse riding. Directed by the Oscar nominee actor Rachel Griffiths, Ride Like a Girl will be released in September.

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WHERE’D YOU GO, BERNADETTE?

This comedy-drama movie is directed by Richard Linklater, and the story is adapted from Maria Semple’s novel. The title says it all – it is obviously about Bernadette, who is an architect, a woman and a mother who kind of forgot about herself while taking care of her family. Bernadette decides to escape and disappears, while her family members would do anything to find her. The comedy is starred by the absolutely amazing Australian actress Cate Blanchett as Bernadette, Kristen Wiig as Audrey,  Judy Greer as Dr Kurtz and more. Where’d You Go, Bernadette will be released in mid-August.

FAST & FURIOUS PRESENTS: HOBBS & SHAW

Action lovers, prepare for one of the most exciting adventures this summer! It is 100% sure that the legendary director David Leitch, who is very well known for the Atomic Blonde and Deadpool 2, has provided us with a quality action once again. The main characters are Luke Hobbs (Dwayne Johnson) and Deckard Shaw (Jason Statham). After a villain appears and it endangers the whole humanity, Hobbs and Shaw decide to make an alliance and fight against the villain. This fascinating action is going to be released at the beginning of August.

ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD

For the ninth time in history, Tarantino has prepared something really phenomenal and exciting, a comedy-drama that is a must-see in the upcoming hot days. In this movie, Tarantino is representing the story of two TV stars who are looking forward to succeeding in their careers. The story was set in LA back in 1969 around the time when everyone in America was in shock because of the series of disturbing murders, committed by members of Manson’s followers in four different locations. The movie’s main characters are Cliff Booth (Brad Pitt) and Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) who are fictional characters. However, Sharon Tate’s (Margot Robbie) was a real model and a Hollywood star who was a victim of the Mansion’s murders. The movie is going to be released this month on the 26th of July. It is time for you to get your cinema tickets!

THE LION KING

Disney gave it’s best in order to return you to your childhood memories through the story of The Lion King. It’s been exactly 25 years since the original was released. Feel old yet? This animated movie is just perfect for everyone who wants to awaken its inner child. The remake’s plot is the same just like the original: it tells the story of Simba. The famous pop singer Beyonce will voice Nala, and Donald Glover will voice Simba. The movie will be out this week.

Film blog: Are these the 10 funniest French comedies of all time?

French films have a reputation as rather serious, even intellectual, but in fact the French love a good laugh and have produced some great comedies. Elizabeth Lanier selects 10 of the best . . .

1.  Le Prénom (What’s in a Name, 2012)

Vincent and his pregnant wife Anna are invited to dinner by his sister Elisabeth and her husband Pierre. When he announces that his future son will be named Adolphe, Elisabeth and Pierre are horrified, and old arguments and rivalries are rehashed alongside new revelations about each character, resulting in a night of chaos. Similar in style to the classic Diner des Cons (The Dinner Game), in which the comedy comes from arguments, taboos, and wit, while the viewer is on the edge of their seat in hilarious discomfort.

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2. Le Grand Blond Avec une Chaussure Noire (The Tall Blond Man with One Black Shoe, 1972)

Francois Perrin, an unsuspecting violinist, is chosen at random to be a pawn in a rivalry between two men in the French secret service. As one agent believes Perrin to be a superspy, he puts him through more and more adventures to find out what Perrin knows, only for Perrin to escape unscathed through pure luck each time. Mayhem ensues from Perrin’s affair with his best friend’s wife, the rivalry between the two agents, and the ever-alluring presence of a femme fatale. 

3. La Grande Vadrouille (Don’t Look Now… We’re Being Shot At! 1966)

For over forty years, La Grande Vadrouille was the most successful movie in France, and remains in the top five today.

Set in World War II France, it tells the story of two British Royal Air Force crewmen who have been shot down over occupied Paris and are hidden by a house painter and the conductor of the Opéra Nationale. La Grande Vadrouille irreverently pokes fun at the British, the French and the Nazis, and it set up the genre of World War II farces, particularly as until this time, the war had been the subject of drama, not comedy.

The iconic duo of de Funès and Bourvil make this film a classic for any French person.

4. Les Visiteurs (The Visitors, 1993)

Godefroy, a twelfth-century knight, asks a wizard to take him back in time to before he accidentally killed his beloved fiancée’s father, but instead he’s transported to the year 1993.

He enlists the help of his descendant Beatrice, who looks exactly like his fiancée, to get back to his own time. While he’s in the twentieth century, he attempts to get used to modernity, and hilarity ensues. This movie is the second farce on this list, meaning that it’s a ridiculous, slapstick comedy that will have you giggling at the clownish characters.

5. OSS 117: Le Caire, nid d’espions (OSS 117: Cairo, Nest of Spies, 2006)

Jean Dujardin, star of The Artist (2011), plays a narrow-minded and rather stupid French spy in this parody of the spy genre. 

OSS 117 is sent to investigate the disappearance of another OSS agent with whom he shares a past. He gets involved in a tangle involving Soviets, the French, British, Egyptians, and even some Nazis, all while juggling two romantic interests.

It’s a continuation of the OSS 117 film series from the 1950s and 1960s, although these were played straight, not for laughs.

 

6. La Vérité si je Mens!  (Would I Lie to you? 1997) 

Eddie is rescued from con men by a Jewish police officer, who mistakes him for “one of our own,” and he secures a job in the Parisian Garment District.

The French Jewish culture opens up to Eddie, a Gentile who must pretend to be Jewish even though he is completely ignorant of Jewish culture and customs, and soon falls in love with his boss’s daughter. Each character is a real person, not just a caricature, so the humor isn’t from making fun of a Jewish community, but laughing with them about both themselves and outsiders. In many ways it’s a descendant of the 1973 classic Les Aventures de Rabbi Jacobs, and is a heartwarming and truly hilarious film. 

7. Le Nom des Gens (The Names of Love, 2010)

Bahia Benmahmoud takes the phrase “make love, not war” literally, as she seduces right-wing men in order to convince them of the merits of the liberal cause.

It works wonderfully, until she meets the boring bird-flu expert  Arthur Martin. While it’s a romantic comedy, it is also about “Frenchness,” as Bahia’s and Arthur’s families come from polar opposite backgrounds and attempt to reconcile what it means to be French. From the unconventional cinematography to a shocking nude scene, and the hilarious interactions between such different people, this movie is unexpected and fresh.

8. La Vie est un Long Fleuve Tranquille (Life is a Long Quiet River, 1988)

“Two households, unalike in dignity” – this movie depicts two French families, one very rich, the other very poor.

They seem to have nothing in common, but 12 years ago, a doctor’s jilted mistress/nurse switched their newborns. When this is revealed to the families, the poor child goes to live with the rich family, telling his parents he thinks he can make money off of them. The idea that everyone can fall to the lowest common denominator, and the darker humor makes this movie unforgettable.

9. Tout ce Qui Brille (All That Glitters, 2010) 

Lila and Emy dream of penetrating the upper echelon of French society, and manage to do so by lying their way in.

They sneak their way into a nightclub and meet a rich, glamorous couple who offer them a ride home. Lila gives them the address of a much nicer building, and befriends the couple and snags a boyfriend, leaving Ely feeling left out. It’s less of a narrative movie than several snapshots of Lila’s and Ely’s lives, and the mounting lies that Lila tells, that get her into ridiculous situations.

10. Nos Jours Heureux  (Those Happy Days, 2006)

This nostalgic movie shows one summer in 1992, when Vincent must run a summer camp for the first time.

It depicts the relationship between campers and their counselors, and recalls the mood of a summer camp that many of us can relate to; figuring out friendships, romances, dancing, and fighting. The eccentricity of the characters results in dynamic conversations and hilarity. Not to mention, Intouchables’s Omar Sy makes his debut in this film.

Elizabeth Lanier works for Lost in Frenchlation, a Paris-based cinema club that screens French films with English subtitles. The club’s next event on Friday, July 19th, has a comedy theme, with a screening of new Jean Dujardin comedy Le Daim, preceded by a stand-up comedy night (in English). For more details, click here.

French film blog: Why a movie can be hilarious in France but rejected in the US

French film blog: Why a movie can be hilarious in France but rejected in the US

If you ever resisted the urge to laugh during an inappropriate time or at serious subject matter, it’s safe to say that you’re probably not French, writes Khaila King from Lost in Frenchlation

When it comes to jokes and giggles, the French don’t hold back, which is why the the raunchy romantic French comedy Qu’est-ce qu’on a Encore Fait au Bon Dieu (Serial Bad Weddings 2) brought 2.15 million spectators to the theaters within its first week of release this January and 6 million within a month of its release.

The original film, Qu’est-ce qu’on a Fait au Bon Dieu, (Serial Bad Weddings) released in 2014 and directed by Philippe de Chaveron, tells the story of the Verneuils, a family composed of a Gaullist father, a Catholic mother and their four daughters finding love in very different places.

The Verneuil daughters are each married to men of a different ethnic, racial and religious backgrounds: an Algerian Muslim, a Sephardic Jew, a Han Chinese with an open perspective on religion and a Catholic West African.  

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Audiences in America found the films‘ take on race and religion to be uncomfortable, while French audiences largely enjoyed it. Photo: AFP

They have all found love and compatibility in their partners, however, their parents have trouble coming to terms with the racial and religious differences.

After pretending to accept their sons-in-law for so long, the implicit biases eventually come to light…with the help of a a glass of wine.

Although its method of tackling topics of race and religion as a form of comic relief left some movie goers wondering, for most of the French, a couple satirical jabs at someone’s race or religion is no more offensive than a knock knock joke.

This is due to their value of “wit,” as opposed to Anglo-Saxon “humour.”

Wit is often more brutal, below the belt and mocking of others. On the flip side, Americans and the British tend to laugh at themselves as opposed to laughing at others. Anglo-saxon humour is considered to be more gentle, emotional, and genial.

The trailers of Bon Dieu 1 and 2 had zero filters, just as the French would like, using clichés and stereotypes that would be considered outdated and too far for the British and Americans.

Instead of being torn to shreds on social media, the release of the movie has received a lot of praise and accolades for its box office results.

Box office Analysis Tweeted: “Bon Dieu 2  collected $3.12m at French box-office this weekend taking its total to $53.5m. It’s sequel to French blockbuster Bon Dieu which collected a little over $100m.”

A satirical music video was also released for the promotion of Bon Dieu 2 before the movie actually hit the theatres.

The video of the Verneuil sons-in-law reached over 400,000 views on YouTube and more than 9,000 likes, praised by viewers for its use of traditional French wit.

The directness used when tackling prejudice and racism aligned with French wit, appealing to many French viewers as a form of bringing individuals of different backgrounds together by recognising differences, addressing them and finding a common ground.

Contrary to the popular opinion, some French viewers found the film distasteful and they are not alone.

When the first version of the film was in the process of being released in America under the title Serial Bad Weddings, the racial and religious commentary and rhetoric intended for laughter was found questionable by US distributors. In fear of stirring up controversy, the film never actually made it to the big screen in America.

The differences in culture and political climate that exist between the French and Americans make it very easy for film plots and humor to get lost in translation.

However, despite the controversy, the two box office hits were able to get millions of viewers from different walks of life together in front of the big screen for a night of laughter and critique.

Lost in Frenchlation screen new French films at cinemas in Paris with English subtitles. To see their upcoming events, visit their website here.

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